Geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum von Unternehmen liegt in den Datenbanken von Google

Kürzlich wurde mir bewusst, welche Risiken Unternehmen eingehen, deren Mitarbeiter direkt auf Google suchen.

Eines sei vorweg gesagt: Ich unterstelle Google keine bösen Absichten. Ich will auch nicht darüber spekulieren, wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass Google irgendwann in der Zukunft "böse" wird und unsere Daten missbraucht. Oder dies schon tut.

Ich versuche, mich stattdessen an Fakten zu halten. Fakt ist, dass Google meinen Such- und Klickverlauf auswerten, und basierend auf den IP-Adressen meiner Person und Firma zuordnen kann. Ob und warum Google dies überhaupt tun will, spielt nicht einmal eine Rolle.

Mit Hilfe meines Google-Suchverlaufs kann das geistige Eigentum meiner Firma rekonstruiert werden. Während der Entwicklung von Trooia hatte ich tausende Suchanfragen über Google getätigt, welche unter anderem direkte Hinweise liefern zu:

  • Welche Tools und Technologien ich einsetze
  • Mit welchen Anbietern und Partnern ich zusammenarbeite
  • An welchen Problemen ich arbeitete, und mit welchen Informationen und Ansätzen ich diese lösen konnte

Geistiges Eigentum ist für Google einsehbar

Der Aufbau meines Knowhows ist lückenlos dokumentiert - in den Datenbanken von Google.

Das geistige Eigentum aller Unternehmen, deren Forscher und Entwickler im Rahmen ihrer Arbeit direkt über Google recherchieren, liegt somit nicht nur in den Köpfen der eigenen Mitarbeiter.

Ob dies eine alarmierende Tatsache ist oder ein vernachlässigbares Risiko darstellt, muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden.

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